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Tipp des Monats 11/12 – Twitter und Vertrauen

20/11/2012

Vertrauen in Sozialen Netzwerken ist ein großes Thema. Da ich meinem Gesprächspartner nicht gegenüber stehe, ihm nicht in die Augen schauen kann, fühle ich mich oft unsicher. Meint er das wirklich so, wie er das sagt (in diesem Fall schreibt)? Wie kann ich als Anbieter von Dienstleistungen, aber auch als Privatmensch, der Social Media Plattformen nutzt, Vertrauen stiften?

Dieser Beitrag ist die Fortsetzung vom Tipp des Monats im September. Über Gespräche und Beziehungen haben wir schon geredet, aber rufen wir uns noch mal die „Stufen der Beziehung“ ins Gedächtnis. Überlegen Sie wie es im „richtigen“ Leben mit Vertrauen ist. Vertrauen ist eine subjektive Empfindung, dass ein Gegenüber die Wahrheit sagt und redlich ist. Dann möchte ich ihm glauben! Dazu habe ich ihn gesehen, mit ihm geredet und ich kenne seine Meinung zu bestimmten Themen über die ich mit ihm geredet habe. Erst wenn ich die Person kennen gelernt habe, kann sie mich (vielleicht) überzeugen und ich vertraue ihr. Vertrauen braucht also eine Grundlage gemeinsam gemachter Erfahrungen und Zeit.

Wenn wir nun daraus auf soziale Netzwerke schließen, heißt das nichts anderes als:

  • Ich muss Gesicht zeigen. Ein „Eier-Ava“ oder ein Firmenlogo oder ein Produktfoto reichen nicht. Ich vertraue Menschen, also will ich ein Profilfoto sehen und zwar ein echtes.
  • Die Kommunikation muss authentisch sein, auch auf  Twitter. Wir spüren sehr schnell, ob jemand in seinen Aussagen „echt“ und ehrlich ist, oder nur Marketinghülsen von sich gibt. Nur mit echten Menschen kommen wir ins Gespräch.
  • Vertrauen beruht auch auf verstehen. Will ich auf Twitter eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen, sollte ich nachfragen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Das mache ich im Ladenlokal auch, wenn eine Kunde eine Frage hat.
  • Seien Sie ehrlich in den Gesprächen, geben Sie ein wenig ihrer Persönlichkeit preis. Das Gegenüber hat nur Ihr Foto und das was Sie schreiben als Grundlage, Vertrauen zu bilden.

Wenn Sie diese Punkte beachten, die auch im richtigen Leben für eine gute Kundenbeziehung notwendig sind, dann kann Vertrauen entstehen.

Und wenn Vertrauen da ist, kann vielleicht (und ich sage bewusst vielleicht) auch Geschäft generiert werden. Und wenn nicht, grämen Sie sich nicht, Sie haben vielen anderen gezeigt, dass man mit Ihnen reden kann (die lesen ja mit). Vielleicht werden Sie von Ihrem Gegenüber auch empfohlen – was kann Ihnen besseres passieren?

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