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Tipp des Monats, 05/12 – Netzwerken

16/05/2012

Der Marketing-Tipp diesmal fürs Selbstmarketing!

Richtiges Vernetzen will gelernt sein. Und nein, da denke ich nicht nur an Soziale Netzwerke. Sich zu vernetzen und die Netzwerke richtig nutzen ist ein altes Thema. Früher nannte man das abschätzig „Seilschaften“ oder in meiner Jugend „Vitamin B“ (für die Jüngeren: das „B“ steht für Beziehung).

Diese „Beziehungen“ waren immer wieder mal verpönt. „Der ist doch nur durch Beziehungen an seinen neuen Job gekommen“, war öfter zu hören. Und schon hatte man auf diese Person „runtergeguckt“.
Im Moment ist es (auch dank Sozialer Netzwerke) wieder  modern, sich gut vernetzt zu haben. Aber: Vorsicht – wichtiger Sicherheitshinweis! Nicht denken, ich meld mich da jetzt überall an und schon trudeln die Jobangebote und Aufträge rein.

Richtiges Vernetzen ist richtig Arbeit:

  • Formulieren Sie zuerst, wofür Sie ein Netzwerk brauchen, oder ein vorhandenes nutzen möchten. Also ein Ziel formulieren.
  • Überlegen Sie, in welchen Netzwerken Sie schon sind. Und da gehört auch der Sportverein dazu. Oft wissen die Mitglieder  untereinander nicht, welche „Schätze“ sie im Verein haben.
  • Dann schauen, ob  jemand in Ihrem vorhandenen Netzwerken ist, der weiterhelfen kann.
  • Wenn nein, dort trotzdem nachfragen. Vielleicht kennt jemand einen anderen. Der Kontakt über einen Bekannten ist leichter hergestellt als man denkt.
  • Und wenn das alles nichts fruchtet, dann einfach umschauen, in welches Netzwerk Sie gehen können.
    Recherchieren Sie, welche für Ihr Anliegen geeignet sind. Eher Branchenspezifische, oder ein reines Frauen- oder Männernetzwerk, ein Regionales, oder das eines Verbandes.
  • Die meisten Netzwerke bieten Gästen an, ein- bis zweimal dabei zu sein, um entscheiden zu können, ob es zu einem passt.
  • Reden Sie mit den Verantwortlichen ganz offen, über ihre Anliegen, sagen Sie, dass Sie nur in ein Netzwerk gehen möchten, in dem auch Empfehlungen gegeben werden und Geschäft vermittelt wird (wenn dem so ist).
  • Wenn Sie das Gefühl haben, das passt und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, dann werden Sie Mitglied. Versuchen Sie es für ein Jahr und wenn es nicht gepasst hat, rechtzeitig kündigen.

Netzwerken ist ein „Geben und Nehmen“, wobei sehr bewusst hier „Geben“ vor „Nehmen“ steht. Wer sich positiv in Netzwerke einbringt, sein Wissen und seine Erfahrungen an den richtigen Stellen einfließen lässt, wird langfristig davon profitieren. Beachten Sie bitte das Wort „langfristig“, quick wins sind mit erfolgreichem Netzwerken kaum zu erzielen.

Aus eigener Erfahrung gebe ich noch einen ganz wichtigen Hinweis:
Nicht verzagen, wenn der geeignete Kontakt nicht direkt zu finden ist. Berichten Sie allen in Ihrem Netzwerk von Ihrem Anliegen, es ist immer jemand dabei der jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt. Ich wunderte schon manchmal, dass ein Netzwerk-Mitglied, mit dem ich so gar nichts „anzufangen wusste“, genau die Person kannte, die ich brauchte!

Fazit: Der Kontakt hinter dem Kontakt ist wichtig!

In diesem Jahr führe ich eine neue Kategorie ein: „Tipp des Monats“. Wie der Name schon sagt, wird zu Beginn eines jeden Monats ein Tipp veröffentlicht. Natürlich ein Marketing-Tipp zu meinen Themenbereichen: Web 2.0, Eventmanagament und manchmal werde ich den Blick über den Tellerrand wagen – wer weiß wohin.

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