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Überlegen macht überlegen – oder die Sache mit den Konzepten

08/11/2011

Unternehmen haben einen neuen „Spielplatz“ bekommen und wie kleine Kinder stürzen sich alle drauf. Google+ hat nun auch Unternehmensseiten im Angebot. Lange genug erwartet wurden sie ja schon. Und jetzt: erst mal rein ins Vergnügen und alles ausprobieren und vor allem: allen sagen, dass man nun eine G+ Seite hat! Wir sind ja schnell und hip! Später können wir noch drüber nachdecken, was wir damit machen. Was man davon hat ist schnell zu sehen: Nichts. Also der geneigte Leser sieht nichts auf den meisten Seiten. Aber kreisen fleißig ein. Ich mach das wie bei Einzelpersonen: wer mich einkreist und noch nichts über sich verrät und noch nichts gepostet hat, wird nicht zurückgekreist. Schließlich will ich wissen, ob ich für mich relevante Informationen bekommen kann.

Schon mal anfangen ist wie: Ich eröffne einen Laden und habe noch keine Waren!

„Menno“, möchte ich den Unternehmen zurufen, „setzt bei euch der gesunde Menschenverstand aus? Oder wird bei jedem neuen Kanal das Marketingwissen auf „null“ gestellt?“ Nur weil es jetzt einen weiteren Spielplatz gibt, setzt der die „alten“ Marketing- und Kommunikationsgesetze nicht außer Kraft. Immer noch gilt es, zu wissen, warum ich wem was sage und mit welchem Ziel.

Auch bei Twitter, Facebook und Co. wurde erst mal fleißig losgelegt und nicht immer später nachgedacht, was dieser Kanal dem Unternehmen bringen soll und vor allem kann – entsprechend viele Seiten und Accounts dümpeln vor sich hin. Nur weil es „das“ gibt, muss „das“ nicht sinnvoll für mein Unternehmen mit meinem Ziel sein. Ich glaube, man nennt das Konzept, was vorhanden sein sollte, bevor in die Welt hinausposaunt werden soll. Zumindest hab ich das mal gelernt.

Egal auf welchem Social Media Kanal, ohne Konzept läuft nichts. Richtige Profis wissen das. Man kann ja schon mal die Seite anlegen und somit den Namen besetzen, aber anfangen nicht ohne vorher die Hausaufgaben gemacht zu haben, nicht einkreisen, anfreunden oder followen ohne zu wissen, wen und warum. Ach ja und ganz wichtig, denkt dran, was ihr den Leuten erzählt, wenn ihr nicht spannend seid, werdet ihr nicht zurückgekreist, -gefollowed oder -gefreundet.

Denn: „Überlegen macht überlegen“ (Antoine de Saint-Exupery)

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