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Lob ist der Stoff aus dem Erfolge sind!

14/08/2011

Gestern habe ich mich über ein spontanes, unverhofftes und richtig dickes Lob eines Fachmannes gefreut und dies auf Twitter kundgetan: „Freue mich grad wie blöd über ein fettes Lob!“ Wahrscheinlich ist es ihm gar nicht bewusst gewesen, seine Antwort auf eine meiner Bemerkungen war sehr spontan. Gerade deswegen, ist es mir so wichtig gewesen und hat sehr gut getan. You made my day!
Zusätzlich habe ich diese Woche nach einem sehr intensiven Kunden-Workshop auch völlig spontan von den Mitarbeitern die Rückmeldung bekommen: “Danke für ihr Fachwissen, das Sie so interessant und locker rüberbringen!” Auch das kam völlig überraschend und ich fuhr froh gelaunt nach Hause. This made my day!

Claudia Seiler-Jost hat mit ihrer Antwort auf meinen Tweet auf eine andere Redewendung über das Loben hingewiesen, die mich schon immer verärgerte: „In meinen Ohren klingt noch: Nicht gescholten ist Lob genug. Und das ist sowas von Quatsch!“ Sie hat vollkommen recht. Dieser Satz ist völliger Quatsch und hat sicher viele Generationen begleitet und geärgert. Ich hörte und höre ihn leider noch oft genug. Eine Freundin von mir – auch selbständig – sagte einmal: „Erwarte keinen Dank von deinen Kunden, setz ihn auf die Rechnung!“  (Wobei für mich ein Dank  ein Lob beinhaltet.)  Bei ihr schwingt Resignation mit. Aber sie sprach eine Erfahrung aus, die ich auch oft genug gemacht habe. Man könnte sich jedoch auch an die Nase fassen und sagen: Warum loben wir nicht mal unsere Kunden, oder danken ihnen?

Wie ist das mit dem Loben zwischen Dienstleister und Kunden? Ich habe einmal für eine Abteilung eines Kunden kurz vor Geschäftsjahresende (und die Zahlen sahen nicht gut aus) eine umstrittene Veranstaltung durchgesetzt und organisiert. Diese Veranstaltung war nach Aussage der Vertriebsmitarbeiter ausschlaggebend dafür, dass die Zahlen 6 Wochen später stimmten. Aber bekam ich ein Lob von meinem direkten Ansprechpartner? Nein! Leider nicht. Hab ich den Kunden gelobt, dass er mir vertraute und ich die Veranstaltung umsetzen durfte? Nein, leider auch nicht!

Vieles in der Kommunikation zwischen Dienstleister und Kunden würde vielleicht geschmeidiger laufen, wenn sie sich gegenseitig mal Lob zusprechen würden. Der Kunde in diesem Fall: „Frau Schäfer-Salecker, danke, dass Sie trotz aller Widerstände, diese Veranstaltung so durchgezogen haben. Das hat uns geholfen!“ Ich in diesem Fall: „Danke, lieber Kunde, dass du Vertrauen in mich hattest und ich diese Veranstaltung umsetzen durfte!“

Fazit: Lob ist der Ansporn, die Motivation, Leistung zu bringen und auch über sich hinaus zu wachsen. Wir sollten mehr loben – es zahlt sich aus!

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