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Die Tugenden der Samurai, heute: Ehre

12/07/2011

Oder: Wissen wir eigentlich noch was Ehre ist?

Die 6. der Sieben Tugenden der Samurai handelt von der Ehre. Ein wahrhaft „schwerer Brocken“ bei dem wir heftigst ins Diskutieren kommen können. Die Bandbreite geht von persönlicher Ehre, über Moralvorstellungen, Schande bis zum – selbstverständlich – siegreichen Ruhm. Alte Begriffe, die wir heute selten nutzen. Nitobe sagt, das Ehrgefühl beinhaltet ein lebhaftes Bewusstsein persönlicher Würde. Klingt lebendiger, aber verstehen wir den Sinn dadurch besser? Vielleicht helfen diese beschreibenden Worte:

  • Ein guter Name gilt als selbstverständlich, jede Verletzung ist eine Schande.
  • Allen erfinderischen Schneiderkünsten der Menschheit gelang es nicht, eine Schürze zu nähen, die unser Schamgefühl selbst verhüllt.
  • Das Krankhafte, in das der zarte Ehrenkodex oft auszuarten drohte, wurde durch die Lehren von Großmut und Geduld abgewehrt.
  • Du kannst meine Seele mit deiner Beleidigung nicht beflecken. (Menzius)

(Zitiert aus „Bushido“, Inazo Nitobe, Piper)

Selbst für die Samurai war es schwierig, den Begriff Ehre direkt zu beschreiben, meist wurde gesagt, was er nicht ist, oder die Abgrenzung zu anderen herausgestellt. Und wenn wir dann noch beachten müssen, dass das Leben den Samurai nicht viel galt, sondern für ihren Herren Ehre und Ruhm zu erringen zählte, lässt uns das ziemlich hilflos zurück.

Oder fällt uns etwas ein, wie wir heute Ehrgefühl im Business leben können?

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