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Die Tugenden der Samurai, heute: Höflichkeit

22/06/2011

Oder: Höflichkeit im Businessleben

Die 4. der Sieben Tugenden der Samurai interpretiert die Höflichkeit. Nun kann man sich schwerlich einen „Kriegs-Künstler“ als eine höfliche Person vorstellen. Gemeint ist es auch umfassender. Wobei die Samurai selbst sagen, dass Höflichkeit nicht in die erste Reihe der Tugenden gehört, aber ein gut erzogener Mann, sollte in allem ein Meister sein, also auch in der Höflichkeit. Was sagt ein Meister also dazu:

  • Höflichkeit um der guten Sitten Willen ist eine arme Tugend.
  • Höflichkeit ist mitfühlende Achtung und Anerkennung.
  • Du musst dein Gemüt so bilden, dass auch der roheste Schurke es nicht wagt, dich anzugreifen, selbst wenn du sitzt.
  • Höflichkeit ist von großem Nutzen, selbst wenn sie dem Benehmen nur Anmut verleiht.

(Zitiert aus „Bushido“, Inazo Nitobe, Piper)

Aus dem Gebot der Höflichkeit entwickelten sich Zeremonien, zum Beispiel die Teezeremonie. Die tun wir oft als „Getue“ ab, sie ist jedoch kein Selbstzweck. Die Zeremonie selbst wird als Kunst verstanden: Gebärden statt Verse. Und in der Kampfkunst: Bewegung als Gedicht.

Kaum vorstellbar für uns, dass diese Art von Höflichkeit Platz hat im Businessleben! Oder doch?

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